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Himbeeren

Setzen Sie neue Himbeeren niemals auf eine Stelle, auf der zuvor andere Beerenfrüchte wie z.B. Brombeeren gestanden haben. Diese Böden sind sehr ausgelaugt und brauchen einige Zeit, um sich zu erholen.

Pflanzen:

Bereiten Sie den Boden gut vor. Lockern Sie die Erde tiefgründig und vermischen Sie sie mit reifen Kompost, verrotteter Stallerde oder Torf.

Himbeeren sind sehr bescheidene Pflanzen. Sie gediehen auf nährstoffärmeren Böden. Durch einen günstigen Standort und rechtzeitige Düngergaben können Sie den Ertrag jedoch steigern.

So düngen Sie Himbeeren richtig:

Während der Wachstumsperiode düngen Sie Himbeeren zweimal. Die erste Düngung erfolgt im Frühjahr. Dadurch stellen Sie sicher, dass die Sträucher genügend Nährstoffe erhalten, um viele Früchte auszubilden. Nach der Ernte erfolgt die zweite Düngergabe. Sie dient dazu, die Pflanzen für das kommende Jahr zu kräftigen.

Vermeiden Sie es, Ihre Sommerhimbeeren kurz vor der Ernte im Juli oder die Herbsthimbeeren im August zu düngen. Manche Dünger wirken sich auf das Aroma der Früchte aus und machen sie wässrig.

Natürlicher Dünger für Himbeeren:

  • Kompost, verrotteter Stallmist, Torf, Hornspäne und Brennnesseljauche.
  • Kalk- oder chloridhaltige Dünger vertragen Himbeeren nicht. Setzen Sie deshalb besser auf natürliche Nährstoffangebote.
  • Viele dieser Biodünger können Sie selbst herstellen und Sie sparen Kosten.

Mulchen statt Düngen

  • Das Mulchen der Himbeeren hat mehrere Vorteile. Der Boden bleibt unkrautfrei. Dies dient dem Schutz der Sommerhimbeeren vor der Rutenkrankheit. Des weiteren ist die Mulchdecke ein natürlicher Schutz, der das Austrocknen des Bodens verhindert.
  • Himbeeren lieben eine gleichmäßige feuchte Umgebung ohne Staunässe. Mit der Mulchschicht schaffen Sie ein ideales Wachstumsklima.
  • Das Mulchmaterial verrottet mit der Zeit und setzt dabei viele Nährstoffe frei. Diese dringen in den Boden ein und wirken so als natürlicher Dünger.

Geeignete Materialien zum Mulchen:

  • Rindenmulch, Laub, Rasenschnitt, Torf
  • Falls Sie Rasenschnitt verwenden, achten Sie darauf, dass die Gräser gut klein gehäckselt sind. Die Gräser dürfen noch keine Blütenstände ausgebildet haben.
  • Legen Sie nur gesundes Laub als Mulchdecke auf. Blätter mit Schädlingen oder Pilzkrankheiten sollten ganz entsorgt werden und nicht im Garten eingesetzt werden.

Org. Beerendünger: 15-20 g/m², Kompost: 3-4 l pro m²

   
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