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Alles über den Weinanbau im Kleingarten

Referent: Herr Beiersdörfer

Im Kleingarten wird seit jeher Wein angebaut. Kelterweintraubenstöcke sind für den Kleingarten nicht geeignet, da sie von Befall bedroht sind.

Deshalb nur Tafeltraubensorten anpflanzen.

Durch die angebotenen Sorten hat man eine Geschmacksvielfalt.

Es sollte jeder mindestens einen Weinstock im Kleingarten haben.

Bei den amerikanischen Unterlagen wird die Reblaus nicht fündig, da sie sie nicht verträgt.

Standorte können je nach Sorte von Ostwand über Südwand bis Westwand reichen. Südwand wollen die Sorten Fanny und Susi.

Rondo ist eine sehr unempfindliche Sorte, die Erntezeit beträgt 14 Tage und von einem Stock erntet man 1 -2 Eimer Trauben.

Der gesundheitliche Wert des Weines ist nicht zu unterschätzen (gegen Schlaganfall, öffnet die Zellen usw.).

Düngung braucht nur mit reifem Kompost zu erfolgen, mehr nicht.

Der Weinstock wurzelt sehr tief (bis 30 m), dadurch ist er anspruchslos. Mit Abschluss der Blüte kann vorbeugend eine Erhaltungsspritzung mit Schwefel vorgenommen werden.

Schnitt:

Schnitt von November bis Januar, 2-3 cm über dem Auge schneiden

Zapfenschnitt: nur 3 Augen stehen lassen (1. Auge Reserve, 2. Auge für nächstes Jahr und 3. Auge für Ernte), 2-3 Trauben nur dran lassen

Bei Bogenrebe 8-10 Augen stehen lassen.

Bei Spalier in mehreren Etagen, Fruchttriebe versetzt stehen lassen, andere Triebe rausbrechen.

Die Rebpockenmilbe wird beseitigt durch Bastentfernung (lose Bereiche) im Herbst (Entbasten) oder im zeitigen Frühjahr bei Aufplatzen der Knospen durch spritzen mit Schwefel.