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Rasen - Teil 3

Rasengrasarten, Rasentypen und Zier- und Gebrauchsrasen

Rasengräser im engeren Sinne sind bei uns 10 bis 15 Arten züchterisch bearbeitet worden.

Rasengrasarten:

  1. ausdauernde Weidelgras: sowohl als Rasen-als auch als Futtergras
    Eigenschaften: dichte, feine Narbe, geringe Krankheitsanfälligkeit und hohe Belastbarkeit bei gleichzeitig geringer Wüchsigkeit
  2. Wiesenrispe: wichtiges Rasengras und vielseitig einsetzbar
    Eigenschaften: für Strapazier- und Gebrauchsrasen, bildet zahlreiche kurze bis mittellange unterirdische Ausläufer, kräftiges Wurzelgeflecht, besonders gut für Rollrasen
  3. Rotschwingelgras: 3 Unterarten (Horst-, Kurzausläufer, und Ausläuferrotschwingel)
    Eigenschaften: bilden feine, trockentolerante und anspruchslose Rasen, dichte Narbe, deshalb besonders für Zierrasen geeignet
  4. Straußgras: rotes und weißes Straußgras
    Eigenschaften: anspruchslos, brauchen aber viel Wasser
  5. Jährige Rispe: nicht im Rasen erwünscht ein jährig
    Eigenschaften: bildet das ganze Jahr keimfähige Samen, bei Hitze und Trockenheit stirbt es ab

Rasentypen:

Bei Neusaat 20 —25 g/m² kreuzweise aussäen, anwalzen und gießen (Lichtsamer) Keimzeit 8-12 Tage bei Feuchthalten

Rasentyp

Anwendung

Eigenschaften

Pflegeansprüche

Zierrasen

(Höhe 2 cm)

Haus-und Kleingarten

Repräsentationsgrün

Dichte, teppichartige Narbe, gering belastbar

Hoch bis sehr hoch

Gebrauchsrasen

(Höhe 3-5 cm)

Haus-und Kleingarten

Öffentliches Grün

mittel belastbar, widerstandsfähig gegen Trockenheit

Mittel bis hoch

Strapazierrasen

(Höhe 3-5 cm)

Sport-und Spielplätze, Parkplätze, Gartenwege

hohe Belastbarkeit

unterschiedlich

Landschaftsrasen

Randzonen von Straßen, Rekultivierungsflächen, freie Landschaft

hoher Erosionsschutz, widerstandsfähig gegen Trockenheit

gering

Hubertus Lettau
(Fachberater)