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Rasen - Teil 2

10 goldene Regeln für einen schönen gesunden Rasen

Für die Allermeisten ist eine sattgrüne, dichte und ebene Rasenfläche das Ziel. Viele Umstände tragen jedoch dazu bei, dass dem nicht so ist. Deshalb hier die 10 Punkte:

  1. Zeitige Frühjahrskur:
    Der Winter hat dem Rasen durch kurze Tage, Schnee, Nässe, Wechselfröste, Laub und Krankheiten zugesetzt. Deshalb sollte der Rasen mit einem Eisenrechen abgeharkt werden, wobei auch mögliche Maulwurfshaufen begradigt und Laub und Äste entfernt werden.
    Die Startdüngung beschleunigt die Entwicklung der Gräser.
    Bodenaktivator mit Terra Preta (Pflanzenkohle) stärkt den Rasen.
  1. Saatgutwahl:
    Punktuelle Schäden können durch z.B. mit R-Lückenlos behoben werden die durch Moos- oder Unkrautbekämpfung entstanden sind. Die verschiedenen Rasensamen sind im Teil 3
  1. Unkrautbekämpfung:
    Durch Zuflug, Tiere wie z.B. Ameisen können Samen von unerwünschten Kräutern in Rasen eingetragen werden, die dann zum Keimen kommen. Unkräuter auch Moos sind immer Zeichen, das der Rasen keine optimalen Wachstumsbedingungen (zu viel Stress und Licht oder Nährstoffe, zu tiefer Schnitt oder fehlendes Wasser) hat.
  1. ausreichende Nährstoffversorgung:
    Der Rasen rund ums Jahr gut versorgt werden. Siehe weiter hierzu Rasen Teil 1
  1. richtige Schnitthöhe:
    Das Blatt- Wurzelverhältnis sollte im Verhältnis 1 : 1 sein.
    Die Gräser müssen genügend Blattmasse zur Photosynthese haben. Die optimale Schnitthöhe beträgt 4 - 5 cm.
    Aber abhängig von der Schnitthöhe ist die Nutzung und der Rasentyp des Rasens.
  1. regelmäßiger Schnitt:
    Hierfür gibt es die einfache aber bewährte Drittel-Regel.
    Der Rasen ist zu schneiden, wenn ein Drittel Zuwachs zu verzeichnen ist.
  1. Wasser bei Trockenheit:
    Die Gräser des Rasens bestehen aus 80 - 90 % Wasser. Deshalb ist Wasser für den Rasen lebensnotwendig. Schon ein Defizit von 5 % sind schon tödlich.
    Wasser ist für den Nährstofftransport und dem Stoffwechsel verantwortlich.
  1. richtig vertikutieren:
    Das ist eine wichtige Pflegemaßnahme, besonders bei Zierrasen. Dabei wird neben besserer Durchlüftung gleichzeitig Moos und Unkraut entfernt. Der Verfilzung wird entgegengewirkt.
  1. Rasen einwintern:
    Durch die Kalziumzugabe werden die Gräser im Rasen für den Winter widerstandsfähig gegen die Kälte.
    Laub sollte nochmals abgeharkt werden.
  1. Gerätewartung und Materiallagerung:
    Wartung und Pflege von Rasenmäher und Co sind angesagt.
    Scharfe Messer garantieren für einen sauberen Schnitt im nächsten Jahr. Düngemittel trocken lagern.
    Rasen möglichst nicht im Winter betreten, da gefrorene Halme dann brechen.

Hubertus Lettau
(Fachberater)

   
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