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Rasen – Teil 1

Eine Umfrage ergab, dass 60 % der Kleingärtner aus folgenden Gründen keinen Rasendünger verwenden. Davon:

  • 20 % wegen der Gefährdung für Mensch und Tier
  • 18 % wegen der Gefährdung der Umwelt
  • 21 % ist der Aufwand zu groß
  •   8 % sehen es als unnötige Geldausgabe

In Wirklichkeit wird durch den ständigen Rasenschnitt der natürliche Kreislauf unterbrochen, weil der Rasenschnitt entfernt wird.

Für einen gesunden Rasen ist aber eine ausreichende Nährstoffversorgung unbedingt notwendig. Die Düngung sollte erst nach Bestimmung des pH-Wertes vorgenommen werden. Der Rasen liebt einen leicht sauren Boden mit einem pH von 5,5 bis 6,5.

Über das Jahr verteilt sollte der Rasen mit unterschiedlichen Gaben versorgt werden:

  • Start-/ Frühjahrsdüngung im März mit 5 – 8 g Stickstoff (N)/m²
  • reiche  N-Hauptdüngung mit 6-10 g Stickstoff/m² im Mai
  • 2.Gabe Stickstoff mit 4 – 6 g Stickstoff/m² im Juni/Juli
  • Spätsommerdüngung, Kalium betont mit 4 – 6 g/m2 Ende September (Herbstdünger)

Das Kalium stärkt die Zellwandbildung und reguliert im Sommer den Wasserhaushalt der Zellen. Phosphor ist für die Wurzelbildung verantwortlich und Magnesium für die Chlorophyllbildung.

Das optimale Verhältnis der Nährstoffe N : P : K : Mg beträgt 1 : 0,3 : 0,8 : 0,2

Außerdem ist eine ausreichende Bewässerung lebensnotwendig.

Hubertus Lettau
(Fachberater)

   
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