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Biodiversität (Artenvielfalt), Nützlingsförderung

Die heutigen Agrarlandschaften sind eintönig, strukturarm und bieten dadurch mangelnden Lebensraum für Insekten, Vögel und Tiere.

Auch in vielen Hausgärten dominiert der Rasen, Swimmingpool und die Terrassen.

Deshalb muss es die Aufgabe des Kleingärtners sein, aktiv die Nützlingsförderung zu unterstützen.

Durch die vielen Neuzüchtungen sind bei den Blumen viele gefüllte Blütenarten entstanden, die aber für die Insekten keine Nahrung bieten. Es sollten daher Pflanzen mit offenen Blüten zur Nützlingsförderung bevorzugt werden.

Damit wäre ein Schritt zur Nahrungsversorgung getan.

Viele Firmen bieten Samenmischungen dazu an, die nur noch ausgesät werden müssen. So z.B.:

  • Nachtschwärmertreff: die Mischung besteht aus Goldlack, Weidenröschen, Nachtviole, Silberblatt, Melisse, Poleiminze, weiße Lichtnelke, Resede, Seifenkraut, rote Lichtnelke und Leimkraut
  • Bienengarten:  Heilziest, Barbarakraut, Akelei, Natterkopf, Habichtskraut, Herzgespann, Moschusmalve, Sand-Esparsette, große Braunelle, Thymian, mittlerer Klee, Eisenkraut, Schlüsselblume, Bibernelle
  • Gartenstar: Ochsenauge, Kugeldistel, Sonnenhut, Natternkopf, Pastinake, Bocksbart, schwarze Königskerze
  • Bunte Schwärmerei: Knoblauchrauke, Heilziest, Ochsenauge, Sonnenhut, Wasserdost, echtes Labkraut, Habichtskraut, Sand-Esparsette, Bibernelle, Schlüsselblume, schwarze Königskerze, Herbstlöwenzahn, Spitzwegerich

Das Saatgut ist mit Vermiculit (Aussaathilfe) versetzt, das später zerfällt und als Nährstoff dient.

Es handelt sich bei den Mischungen um heimische Wildblumen, wie zu sehen ist.

  • Kunterbunt gemischt: ohne spezielle Zusammensetzung
  • Nützlingswiese: Blumenmischung

Wichtig ist auch dabei zu beachten, dass es sich um ein- und zweijährige Pflanzen handelt, also nicht im Herbst alles rausreißen. Auch die Vögel können im Winter noch Samen ernten. Im folgenden Frühjahr können dann die einjährigen Pflanzen entfernt werden. Die zweijährigen Pflanzen kommen dann erst zur Blüte.

Die blaue Holzbiene (hat auf Totholz die Behausung) bevorzugt als Nahrung Bohnen, gemeine Wicke, Marienglockenblume und Fenchel.